Wohlfühlnachmittag für Hund und Mensch -
Vertrauen und Entspannung durch Berührung
Im März 2009 fand der Wohlfühlnachmittag für Hund und Mensch mit Tierheilpraktikerin Tanja Langhals ( www.tierheilpraxis-langhals.de ) wieder im "Schützenhof" in Hornburg statt, in dem es um Entspannung für Hunde durch bestimmte Massagegriffe ging.
7 Hunde liessen sich von ihren Menschen verwöhnen und genossen es, wie man auf den folgenden Fotos sehen kann:
Elfi in Bettina's Armen...
Clara und Baldur (2 Leonberger) auch total entspannt...
und auch Gini schmolz dahin...
- sehr langsame Bewegungen auszuführen
- immer beide Hände am Hund zu halten (eine Hand hält, die andere streicht)
- nicht über die Knochen zu streichen, sondern nur die Muskeln zu bearbeiten
Abendseminar "Osteopathie für Hunde"
Dieses 4-stündige Seminar mit Tanja Langhals, Tierheilpraktikerin (www.tierheilpraxis-langhals.de) bestand aus einer theoretischen Einführung in die Osteopathie für Hunde und einem Praxisteil.
8 Teilnehmer und ihre Hunde (5 Hündinnen und 2 Rüden) hatten sich zusammengefunden, um etwas über "Osteopathie" zu erfahren. Hier nun ein kleiner Ausflug in dieses Thema.
Der Osteopath nutzt seine Hände, um Störungen im gesamten Körper zu finden und mit manuellen Techniken zu lösen.
Eine osteopathische Behandlung ist empfehlenswert bei Hunden mit Lahmheiten, unnatürlicher Kopf- und Rutenhaltung, deutlichem Schieflaufen, Überempfindlichkeit im Rückenbereich und Verhaltensauffälligkeiten.
Aggressionen bei Hunden haben zu 70 % Schmerzen im Rückenbereich als Ursache!
Deutliches Schieflaufen entsteht oft dann, wenn der Hund einseitig geführt wird oder auch immer nur an der gleichen Seite am Fahrrad läuft. Um da vorzubeugen, sollte der Hund beidseitig geführt werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, ob der Hund an einem Halsband oder Geschirr geht/läuft. Empfehlenswert sind auf alle Fälle Geschirre, bestens bewährt haben sich z.B. die "Norweger-Geschirre".
Das sogenannte Zergeln, das Mensch und Hund immer viel Spaß macht, sollte der Vergangenheit angehören; es belastet Halswirbel und den gesamten Bewegungsapparat zu stark. Hunde würden es allerdings trotz Schmerzen auch weiterhin gern machen, weil sie durch Ausschüttung von Adrenalin keine Schmerzen während des Zergelns empfinden. Erst später wird eine Überempfindlichkeit im Rückenbereich erkennbar, z.B. durch Schwierigkeiten beim Aufstehen, beim Treppensteigen oder beim Einsteigen ins Auto.
Auch größere Narben können sich auf die Beweglichkeit des Hundes auswirken. Sie ziehen am benachbarten Gewebe, es fließt kein Blut hindurch, weil das Narbengewebe taub und unempfindlich ist, und dem Hund dadurch verschiedene Bewegungen so unangenehm sein können, daß er eine Schonhaltung einnimmt, die früher oder später zu starken Beschwerden führt.
Weiterhin spielt die Ernährung eine große Rolle. Darmbeschwerden können auch ein Grund für Lahmheiten sein. Wie man seinen Hund artgerecht ernährt und ihm viele Probleme dadurch erspart, ist hier nachzulesen: www.barf-zentrum.de
Der Unterschied Physiotherapie / Osteopathie liegt darin, daß in der Osteopathie zur Diagnose von Beschwerden alles berücksichtigt wird, also auch Haltung, Ernährung und die seelische Befindlichkeit, weil nach den Grundsätzen der Osteopathie alles miteinander verbunden ist.
Nach dem theoretischen Teil ging es in die Praxis: alle 7 Hunde wurden einer Gangbildanalyse unterzogen, um die Augen der Besitzer "osteopathisch" zu schulen. Alle Teilnehmer erhielten dadurch wertvolle Hinweise und Tipps zu ihrem Hund, so daß sie das eine oder andere zu Hause verbessern oder beseitigen können.
Bei der Gangbildanalyse wird der Hund zunächst von vorn betrachtet, danach wird die Muskelverteilung der Schultern und der Hinterläufe geprüft. Durch Gehen an der Leine im Schrittempo kann z.B. auch die Schrittlänge beurteilt werden und wichtige Hinweise auf eventuell vorhandene Probleme geben. Natürlich wird auch die Rutenhaltung beobachtet: schlägt die Rute mehr nach rechts oder links beim Gehen aus oder trägt sie der Hund locker in der Mitte.
Alles in allem war es ein sehr gelungener und informativer Abend, bei dem alle Teilnehmer gelernt haben, ihren Hund besser zu beoachten, um Krankheiten vorzubeugen.
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Trickdog-Workshop im Oktober 2008
Zum ersten "hundhund.com-Trickdog Workshop" hatten sich drei Hunde und ihre Menschen eingefunden, um zunächst einmal die Grundlagen fürs Trickdogging zu erarbeiten.
Mit diesen Grundlagen ist es nun möglich, die verschiedensten Tricks mit dem Hund einzuüben.
Trick "Winken". +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Seminar "Tierkommunikation" im Oktober 2008
Unser Seminar im Oktober war für mich sehr beeindruckend und brachte mir viele neue Erkenntnisse zu meinem Paul, aber auch zu mir selbst.

Die Seminarteilnehmer kamen zum Teil aus der näheren Umgebung, aber auch von weiter her. Obwohl sich nicht alle schon vorher kannten, wurden wir eine sehr nette Truppe und haben teilweise auch jetzt noch Kontakt.
In Hornburg im "Schützenhof" beginnt am Samstag, den 15. November 2008 ab 17 Uhr unser "TiKo-Stammtisch" (Tierkommunikations-Stammtisch), in dem sich einige Leute aus diesem Seminar wiedertreffen, um sich auszutauschen. Einige haben schon fleißig geübt und auch große Erfolge erzielt. Dieser Stammtisch soll auch weiterhin ca. alle 14 Tage stattfinden.
"Tierkommunikation" ist eine wunderbare, faszinierende Möglichkeit, mehr über sein Tier und andere Tiere zu erfahren und: wirklich jeder Mensch kann es lernen! Die in uns allen "verschütteten Anlagen" dazu müssen nur ausgegraben werden.
Wer sich auch für Tierkommunikation interessiert, findet unter www.tiertalk.com
viele Informationen und auch Seminartermine.
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Warum ist Welpenprägung schon beim Züchter überaus wichtig?
Den Welpen soll ein Leben im Tierheim, an der Kette oder irgendwo ausgesetzt, vernachlässigt und verlassen, erspart bleiben.
Eine gute Prägung ist die beste Voraussetzung für ein lebenslanges Miteinander in der neuen Familie!
Laut dem weltweit anerkannten amerikanischen Hunde-Experten Ray Coppinger umfasst das Gehirn eines Welpen bei der Geburt 8-10 cm³, in der 8. Woche ca. 50-60 cm³ und mit 12 Monaten ca. 100 cm³.
Von Geburt an sind alle Gehirnzellen vorhanden und daher ist es sozusagen die Pflicht der Hundezüchter und später der Hundehalter, das Gehirn mit möglichst viel Informationen zu füttern und dadurch die Bildung von Nervenverbindungen zwischen den Zellen zu fördern.
Wichtig ist dabei vor allem, die wenige Wochen alten Welpen geräuschfest zu machen, z.B. indem man bei jeder Fütterung in die Hände klatscht oder andere Knallgeräusche erzeugt.
Durch eine gute "Vorarbeit" beim Züchter wird dem neuen Welpenbesitzer die weitere Sozialisation erleichtert. Das Hundekind nimmt anfangs durch seine Neugier und seinen Erkundungsdrang alle Zeit und Aufmerksamkeit des neuen Halters in Anspruch und deshalb ist es sehr hilfreich, wenn der Welpe z.B. schon das "Sitz" beherrscht.
Anfangs muß man einem Welpen fast alles verbieten und hat kaum Gründe, ihn zu loben. Wenn der Kleine dann das "Sitz" schon befolgt, kann der neue Halter es immer wieder abfordern und hat dadurch Gelegenheit zum Aussprechen eines Lobes.
Das wirkt sich sehr positiv auf Bindung und Vertrauensbildung aus.
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Warum überhaupt Welpenspielstunden?
Welpen werden gewöhnlich mit 8-10 Wochen vom Züchter abgegeben und kommen in ihre neue Familie. Damit wird ein wichtiger Lernprozess unterbrochen und ein neuer beginnt.
Die erst noch fremden Menschen stehen nun auf dem Prüfstand, ob sie sich in den Augen des Welpen als neue Familie überhaupt eignen. Findet er dort die Sicherheit und Geborgenheit, die er durch seine Mutter, Geschwister und den Züchter erfahren hat?
Nun ist es also sehr wichtig, diesen unterbrochenen Lernprozess weiterzuführen, d.h. dem kleinen Hund soviel Kontakt zu Menschen und Artgenossen zu ermöglichen, wie es nur geht. Ganz wichtig sind gleichaltrige Artgenossen, aber auch Junghunde und erwachsene Hunde muss der Kleine kennenlernen. Dadurch lernt er, wie man sich in der Hundewelt zu benehmen hat und er lernt die verschiedenen Signale anderer Hunde kennen und verstehen, so dass er im weiteren Leben gut mit allen auskommt.
Genauso wichtig ist die Gewöhnung an die Umwelt und all ihre Besonderheiten. Der Welpe darf nicht überfordert werden, aber auch nicht zu sehr behütet. Angst ist ein wichtiger Faktor beim Lernen: Es ist gut, vor Autos Angst zu haben, vor leeren Mülltonnen braucht man sich aber z.B. nicht zu fürchten. Durch derartige Konfrontationen, aber auch durch Bewältigung eines dunklen Tunnels z.B. wird der Welpe selbstbewusster und traut sich dann auch an größere Herausforderungen heran. Gut ist es, wenn die Welpenbesitzer ihm dabei als souveräne, ruhige Familienoberhäupter zur Seite stehen.
Mensch und Hund lernen am besten "spielerisch" voneinander und miteinander.
- um den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zueinander
- um die Sozialisation mit Menschen, Artgenossen und anderen Haustieren
- um genügend Anregungen zur optimalen geistigen und körperlichen Entwicklung des Hundes
- um das Erlernen eines angemessenen Umgangs mit dem "Rest der Welt"
- freies Spielen, wobei Mobbing unterbunden wird, falls nötig
- Geräte wie Wippe, Wassemuschel, Tunnel
- Erziehung, Handling (z.B. Ohren saubermachen usw.)
Welpenspielstunde heisst zwar "Spielstunde", bedeutet aber ernsthaftes und anstrengendes Lernen für die kleinen 4-Beiner!
Warum Bindung so wichtig ist
Beides war schon vorher beim Züchter vorhanden und muss jetzt von der neuen Familie wieder aufgebaut werden. Gerade in dieser Lebensphase ist der Welpe enorm verletzlich und braucht daher Sicherheit und Geborgenheit. Die neuen Familienmitglieder müssen zu bevorzugten Sozialpartnern werden, denen der Welpe voll und ganz vertrauen kann. Nur ein in sicherer Bindung zu seinem menschlichen Sozialpartner lebender Hund kann sich den angsterregenden Dingen des Alltags stellen. Ein Hund, dem es aufgrund mangelnder oder gar fehlender Bindung zu seinem Besitzer an Urvertrauen fehlt, lebt in permanenter Angst und Fluchtbereitschaft.
- den Hund am Alltag teilhaben lassen, ihn überall mit hinnehmen
- viel Körperkontakt durch Kuscheln und Streicheln, wenn es angebracht ist.
Während des Trainings den Hund z.B. nur zur Belohnung anfassen - Tonfall hell, aber leise, sehr freundlich, lächeln
- viel mit den Welpen spielen: Körperspiele, Zerrspiele, Suchspiele usw.
u.a. zur Förderung der Beißhemmung - keine langweiligen Spazier-/Schleichgänge, sondern Erlebnisspaziergänge mit Betonung auf "gemeinsam", z.B. gemeinsam auf einem Baumstamm balancieren
- Ärger im Büro oder in der Familie nicht am Hund auslassen - Vertrauensbruch droht!
- kein unberechenbares Verhalten dem Welpen/Hund gegenüber, immer konsequent Gebote + Verbote durchsetzen!